Ossarium der Hohepriestertochter entdeckt

Forscher der Bar-Ilan-Universität und der Universität Tel Aviv haben den Fund eines 2000 Jahre alten Ossariums, einer Steinkiste zum Aufbewahren von Totengebeinen, bekannt gegeben. Sie stammt somit aus der Zweiten Tempelperiode und darin sollen die Gebeine der Tochter eines Hohepriesters gelagert worden sein. An dem Ossarium durchgeführte Tests ergaben, dass es sich um ein Original handele. Die Kiste wurde nicht während einer regulären Ausgrabung gefunden, sondern befand sich im Besitz von Antiquitätenräubern.

Sie haben sie aus einer jüdischen Grabhöhle in der Elah-Ebene gestohlen, wo seinerzeit der Kampf zwischen David und Goliath stattgefunden hat. Auf dem Ossarium steht in aramäischer Sprache „Miriam Tochter Jeshuas, Sohn des Kaiphas, Priester der Ma´aziah-Kaste aus Beth Imri“.

Der Hohepriester Josef Bar Kaiphas ist für sein Mitwirken beim Gericht über Jesus und der darauffolgenden Kreuzigung bekannt. Das Herausragendste an diesem Fund ist die Zugehörigkeit zur Ma´aziah-Kaste, eine der 24 Priesterkasten, die sich gegenseitig beim Tempeldienst abgewechselt haben. Die Mitglieder dieser Kaste waren die letzten, die im Tempel den Opferdienst praktizierten, bevor dieser von den Römern mit der Tempelzerstörung abgeschafft wurde.

Quelle: www.israelheute.com

 

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